Die Playa del Puntal ist die knapp vier Kilometer lange Sandzunge, die die Bucht von Santander vom Kantabrischen Meer trennt, in Somo (Ribamontán al Mar). Man erreicht sie in etwa fünfzehn Minuten mit dem Boot von Santander mit Los Reginas, oder über die Straße entlang der Küste von Trasmiera bis Somo.
Aus der Luft betrachtet hat die Bucht von Santander eine Sandgrenze, die wie von Hand gezeichnet wirkt: ein langer, schmaler Streifen, der ins Meer hinausreicht und die ruhigen Gewässer der Bucht von der offenen Dünung des Kantabrischen Meeres trennt. Das ist die Playa del Puntal, und wer schon einmal mit dem Boot vom Zentrum Santanders übergesetzt ist, weiß, dass diese Aussicht, mit der Stadt im Rücken und dem Kantabrischen Meer vor sich, keinem anderen Küstenabschnitt Kantabriens gleicht.

Sie gehört zu Somo, in der Gemeinde Ribamontán al Mar, gut eine halbe Stunde mit dem Auto von Bareyo entfernt, der Straße entlang der Küste von Trasmiera folgend. Doch die gängigste — und empfehlenswerteste — Art der Anreise bleibt die Fähre, die die Bucht von Santander aus überquert, eine kurze Überfahrt, die genauso zum Erlebnis gehört wie der Strand selbst.
El Puntal de Somo: eine knapp vier Kilometer lange Sandzunge
El Puntal de Somo ist Spaniens erstes Natur-Surfschutzgebiet und Teil des geschützten Gebiets der Dünen von El Puntal und der Mündung des Miera, einer Zone von hohem ökologischem und landschaftlichem Wert, wie Turismo de Cantabria selbst festhält. Die Sandzunge erstreckt sich fast vier Kilometer entlang der Bucht, mit niedrigen Dünen im inneren Abschnitt und einem zum Kantabrischen Meer offenen Strand auf der Außenseite, wo eine Dünung bricht, die das ganze Jahr über Surfer anzieht.
Die Mündung des Miera und das Dünenschutzgebiet
Im Abschnitt nahe Somo grenzt El Puntal an die Mündung des Miera, eine Gezeitenmarsch, in der sich das Süßwasser des Flusses mit dem Salzwasser der Bucht vermischt. Es ist ein empfindliches Ökosystem mit sandbindenden Pflanzen und Vögeln, die das Gebiet als Rückzugsort nutzen, daher sollte man sich stets auf den ausgewiesenen Holzstegen bewegen und in den Dünen weder zelten noch Feuer machen, worauf die lokalen Behörden besonders in den Monaten mit dem meisten Andrang hinweisen.

Anreise mit dem Boot: die Route von Los Reginas
Die charakteristischste Option ist die Überfahrt mit dem Boot. Los Reginas bedient die Linie Santander–Somo/Pedreña das ganze Jahr über, mit einer Überfahrt von rund fünfzehn Minuten ab dem Anlegesteg am Paseo Marítimo in Santander. In der Hochsaison verkehrt der Dienst bis zur Playa del Puntal selbst täglich, mit Abfahrten alle 15-20 Minuten, und läuft bis zum ersten Oktoberwochenende; außerhalb dieser Zeit legt das Boot am Steg von Somo an, von wo aus man zu Fuß oder mit dem Rad zum Strand weiterkommt.

Anreise mit dem Auto oder Fahrrad nach Somo
Wer lieber mit dem Auto anreist, erreicht Somo, indem er von Bareyo aus der Küste von Trasmiera nach Westen folgt, durch Galizano, Langre und Loredo, bevor er das Dorf erreicht. In der Nähe des Ortskerns von Somo gibt es Parkplätze, auch wenn es sich in den Monaten mit dem meisten Andrang lohnt, früh anzukommen oder das Auto etwas weiter entfernt stehen zu lassen und das letzte Stück zu Fuß oder mit dem Rad über den Weg zurückzulegen, der am Strand entlangführt. Wer unseren Guide zu den charmantesten Dörfern der Gegend mochte: Die sieben Dörfer von Trasmiera sind ein weiterer lohnenswerter Stopp für die Route vor oder nach dem Strand.
Was einen am Strand erwartet: Dünen, Surfen und Ruhe
Der dem Dorf Somo am nächsten gelegene Abschnitt bündelt die meiste Aktivität: Surfschulen, Brettverleih und saisonale Strandbars. Je weiter man sich der Spitze nähert, desto leerer wird der Strand und desto mehr treten die Dünen in den Vordergrund, mit langen, selbst im Sommer fast menschenleeren Abschnitten. Besonders lohnend ist dieser Teil außerhalb von Juli und August, wenn die Dünung noch gut zum Surfen ist, der Strand aber nicht mehr so voll ist, und die Septemberabende dazu einladen, bis zum Sonnenuntergang über der Bucht zu bleiben.

Was man wissen sollte
- Anreise: Fähre von Los Reginas ab Santander (rund 15 Minuten) oder Straße/Fahrrad entlang der Küste von Trasmiera bis Somo.
- Verbindung zur Playa del Puntal: täglich in der Hochsaison, bis zum ersten Oktoberwochenende; außerhalb der Saison nur an Wochenenden.
- Richtpreis für die Fahrkarte Santander-Somo/Pedreña: rund 4 € einfach und 6,50 € hin und zurück am Wochenende (den aktuellen Tarif vor der Abfahrt lieber bestätigen).
- Was man mitbringen sollte: Sonnencreme, geeignetes Schuhwerk für den Sand und etwas Warmes für die Überfahrt bei Wind, auch wenn es an Land warm ist.
- Beste Reisezeit: außerhalb von Juli und August für mehr Platz am Strand pro Person, ohne auf die Dünung zu verzichten, die das ganze Jahr über Surfer anzieht.
„Die Bucht mit dem Boot zu überqueren und zu sehen, wie die Stadt zurückbleibt, während die Sandzunge auftaucht, ist für viele der erste echte Moment des Urlaubs in Kantabrien.“
Von Bareyo aus passt ein Ausflug zur Playa del Puntal gut als Halbtagesplan: ein Vormittag mit Strand und Bucht, ein Nachmittag zurück an der Küste von Trasmiera. Genau diese Mischung aus offenem Meer und ruhigen Ecken prägt diesen Teil Kantabriens, und deshalb bleiben Gäste von Bareyo Residences oft länger als geplant. Die Villen der Anlage, mit bereits geöffneter Verfügbarkeit für September 2027, sind für alle gedacht, die genau diese Balance aus Strand, Natur und Ruhe das ganze Jahr über suchen.



