Der Camino Francés ist weltberühmt. Der Camino del Norte hat etwas Besseres: Echtheit. Weniger Pilger, mehr Landschaft, das Kantabrische Meer immer in der Nähe. Und er führt durch Bareyo.

Was ist der Camino del Norte
Der Camino del Norte, auch Camino de la Costa genannt, ist einer der ältesten dokumentierten Jakobswege. 2015 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, führt er über mehr als 820 Kilometer von Irun bis nach Santiago de Compostela, immer entlang der kantabrischen Küste.
In Kantabrien durchquert die Route rund 170 Kilometer in 7-8 Etappen, vorbei an Castro Urdiales, Laredo, Santoña, Noja, Santander, Santillana del Mar und Comillas.
Was ihn vom Camino Francés unterscheidet:
- Weniger Pilger – mehr Ruhe und Natur
- Küsten- und Berglandschaft im ständigen Wechsel
- Authentische Fischerküche an jedem Etappenziel
- Körperlich anspruchsvoller – durchgehende Höhenunterschiede durch die Klippen
- Beliebt bei Nordeuropäern: Franzosen, Deutschen, Niederländern
Der Camino del Norte vor deiner Tür
Der Camino del Norte führt durch die Gemeinde Bareyo. Die Etappe, die Noja mit Santander verbindet, verläuft entlang der Küste von Trasmiera, nur wenige Kilometer von den Villen entfernt.
Das bedeutet, dass du von Bareyo Residences aus:
- dich dem Camino für eine Tagesetappe ohne Rucksack anschließen kannst
- Pilger auf der Route empfangen kannst, die eine Rastpause einlegen
- den Camino als Basis für Küstenwanderungen nutzen kannst

Die Etappen des Camino del Norte in Kantabrien
Der kantabrische Abschnitt gliedert sich in 7-8 Richtetappen. Jeder Pilger passt das Tempo seiner Kondition an.
Etappe 10 — Castro Urdiales → Laredo (27 km) Wege entlang von Klippen, Wäldern und Stränden. Landschaften von großem Naturwert bei Oriñón und Sonabia. Ankunft in Laredo direkt am berühmten Strand von Salvé.
Etappe 11 — Laredo → Güemes (30 km) Beginnt mit der Fähre, die die Bucht bis nach Santoña überquert. Führt durch die Marismas von Santoña, Naturpark und Vogelschutzgebiet, bis nach Güemes, wo die legendärste Herberge des Camino del Norte liegt.
Etappe 12 — Güemes → Santander (20 km) Blick aufs Kantabrische Meer und die Bucht von Santander. Endet mit der Fähre von Somo ins Herz der Stadt.
Etappe 13 — Santander → Santillana del Mar (40 km) Die längste Etappe, aufteilbar auf zwei Tage. Führt durch Santa Cruz de Bezana und endet in Santillana del Mar, der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadt Kantabriens.
Etappe 14 — Santillana del Mar → Comillas (22 km) Durchquert das Herz der kantabrischen Küste. Endet in Comillas, wo El Capricho von Gaudí steht.
Der Weg – wie das Gelände wirklich ist
Der Camino del Norte ist anspruchsvoller als der Camino Francés. Die Höhenunterschiede sind durchgehend: Das zerklüftete Gelände der kantabrischen Küste sorgt dafür, dass keine zwei Kilometer gleich sind.
Schwierigkeit: mittel bis hoch
- Gesamtstrecke in Kantabrien: ~170 km
- Kumulierte Höhenmeter: erheblich wegen der Klippenabschnitte
- Vorherige körperliche Vorbereitung von mehreren Wochen empfohlen
- Schuhwerk: feste Wanderschuhe unverzichtbar
Grundausrüstung: Leichter Rucksack (maximal 7 kg), Regenjacke, Trekkingschuhe, Wanderstock, Sonnenschutz, Trinkflasche. Regen ist zu jeder Jahreszeit häufig.
Warum der Camino del Norte europäische Touristen anzieht
Der Camino del Norte ist nicht nur eine Pilgerroute. Er ist die Art von Erlebnis, die immer mehr Familien und europäische Gruppen suchen, besonders Franzosen, Deutsche und Niederländer, die den Camino Francés gut kennen und etwas Authentischeres wollen.
Das Kantabrische Meer und die Natur Nordspaniens stehen im Mittelpunkt des Camino del Norte. Viele kennen ihn als Camino de la Costa.
Der Camino del Norte war historisch die bevorzugte Route der Pilger, die auf dem Seeweg aus Nordeuropa kamen: Skandinavier, Engländer, Flamen und Deutsche legten in den kantabrischen Häfen an, um zu Fuß weiter nach Santiago zu ziehen. Diese Geschichte spiegelt sich noch heute im Profil der Pilger, die ihn gehen.
Praktische Tipps
Die beste Jahreszeit: Frühling (April-Juni) und Sommer (Juli-August). Der Herbst ist mit guter Regenausrüstung ebenfalls möglich.
Unterkunft in der Region: Pilgerherbergen sind die übliche Wahl. Die bekannteste Kantabriens ist La Cabaña del Abuelo Peuto in Güemes, auf Spendenbasis, mit Abendessen und Frühstück inklusive und einer legendären Gastfreundschaft.
Der Pilgerausweis: das Dokument, das die zurückgelegte Strecke bestätigt. Er wird in Herbergen, Kirchen und Einrichtungen entlang des Camino abgestempelt. Für die Compostela müssen mindestens die letzten 100 km zurückgelegt werden.
Empfohlene Tagesetappe ab Bareyo: Die Küstenroute zwischen Noja und Santander: Klippen, die Marismas von Santoña und Ausblicke aufs Kantabrische Meer. Ohne Rucksack, in 5-6 entspannten Stunden für eine gut trainierte Gruppe.
Bareyo Residences liegt in der Gemeinde Bareyo, im Herzen des Camino del Norte in Kantabrien. Verfügbar zur Reservierung ab September 2027.


